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UNESCO-Welttag der Poesie Drucken E-Mail

altAus Anlass des UNESCO-Welttages der Poesie fand am 21. März 2012 eine Autorenlesung in der Aula des LvD statt. Monika Littau, Vorsitzende der Gesellschaft für Literatur in Nordrhein-Westfalen, warb bei dieser Gelegenheit vor rund 300 Schülern der Jahrgangsstufen 10 bis 12 für den Lyrik-Wettbewerb postpoetry, den die Gesellschaft seit 2010 organisiert und der vom Land NRW gefördert wird.

Der Wettbewerb richtet sich vornehmlich an junge Menschen im Alter von 16 bis 21 Jahren. Monika Littau moderierte die Veranstaltung. Durch ihre erfrischende Art konnte sie das Publikum rasch für sich gewinnen: “Eine Befragung von 20 bis 29-jährigen hat ergeben, dass 63 Prozent dieser Altersgruppe schon länger keine Gedichte mehr lesen. Wir möchten diesem Trend entgegenwirken.“

Lyrik als Ausgleich zum Alltag

Um das Interesse der LvD-Schüler an Literatur zu verstärken, trugen zwei postpoetry-Preisträgerinnen des Vorjahres aus der Kategorie „Nachwuchsautorinnen und Nachwuchsautoren“ ihre Verse vor: Lea Beiermann, Jahrgang 1992, aus Düsseldorf, die Germanistik und Anglistik studiert, und Apollonia Gottwald, 18, aus Wachtendonk, die Mathematik studiert und die in der Beschäftigung mit Lyrik „einen wunderbaren Ausgleich zum Alltag“ sieht. Zudem trug Marius Hulpe, Jahrgang 1982, aus Soest Texte vor. Er war im vergangenen Jahr mit dem postpoetry-Literatur-Preis bedacht worden.

Für Dietmar Damwerth, Geschäftsführer der Gesellschaft für Literatur NRW, der ebenfalls nach Kempen gekommen war, eine lohnende Initiative: “Mit dem Lyrik-Wettbewerb möchten wir in einer Zeit, in der immer neue Informationstechnologien dominieren, das Interesse an Gedichten und Literatur verstärken. Über  die Autoren- und Nachwuchsförderung hinaus möchten wir mit postpoetry Schüler für Lyrik begeistern und sie motivieren, beim postpoetry-Wettbewerb 2012 mitzumachen.“ Wie Frau Littau war er vom Engagement der LvD Schüler angetan. Im Deutschunterricht hatten ihre Lehrer die Oberstufenschüler auf die Veranstaltung vorbereitet. Sechs Schüler trugen mit sichtbarer Freude Gedichte vor, unter ihnen Anna Abbelen und Marlyn Wittmer (beide Jahrgangsstufe 10). Das musikalische Begleitprogramm gestaltete Katharina Schäfer, Jahrgangsstufe 11.

Die Trommel als Symbol für den "Welttag der Poesie"

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Die Veranstaltung war von einem Trommelspiel eingerahmt. Marian Meissner, Jahrgangsstufe 11, spielte das Instrument. Die Trommel ist das Symbol für den „Welttag der Poesie“ und konnte die Aufmerksamkeit der Schüler noch steigern. Der „Welttag der Poesie“ findet alljährlich am 21. März statt und steht unter der Schirmherrschaft der UNESCO und der Vereinten Nationen. Die Gesellschaft für Literatur in NRW hatte in diesem Jahr das LvD für ihre zentrale Veranstaltung ausgewählt. Monika Littau und Dietmar Damwerth erhoffen sich eine rege Beteiligung der LvD Schüler am postpoetry-Wettbewerb 2012. Zum Ansporn erhielten alle Oberstufenschüler der Stufen 10 bis 12 mehrere postpoetry-Karten mit preisgekrönten Gedichten aus den Vorjahren.

Heinrich Klümpen